Inspiration: Lifestyle

Bolt London motorcycle club

Werkstatt: Bolt London

Custom-Bikes, Workshops und Motorradkultur aus London

Bolt London in Stoke Newington ist mehr als nur ein Motorradgeschäft. Seit seiner Gründung durch Andrew Almond im Jahre 2013 hat sich Bolt mittlerweile zu einem zentralen Treffpunkt von Motorradfahrern aus aller Welt entwickelt, die wegen der Workshops, und Events, der Werkstatt und dem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl hierher kommen.

Wir unterhalten uns mit Andrew über seine Leidenschaft für Motorradkultur, seine Inspiration für Bolt London und seine Planungen für die Zukunft.

Woher kommt deine Begeisterung für Motorräder?

Zum ersten Mal kam ich mit Motorrädern in Berührung, als ich in Mosambik in einem internationalen Entwicklungshilfeprojekt arbeitete. Dabei musste ich auf einem Offroad-Motorrad von Dorf zu Dorf fahren, denn ein anderes Transportmittel hab es nicht. Es begann also damit, einfach nur von A nach B zu kommen, aber schon bald wurde mir klar, dass die Fahrt durch den Busch mein tägliches Highlight war.

Fotos: Marek Puc und Joseph Peter Lewis

Was für ein Motorrad fährst du heute?

Mein Alltagsmotorrad ist ein Café Racer auf Grundlage einer 2005er Triumph Thruxton. Meine Triumph ist die perfekte Kombination aus dem klassischem Look eines Café Racers und modernster Technik. Außerdem macht es einen Riesenspaß, sie zu fahren.

Triumph Thruxton :

Der perfekte Café Racer

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Woher stammte die Idee für Bolt London?

Anfangs war Bolt ein Treffpunkt für Motorradfahrer mit Custom-Bikes und Zubehör, dass ich nirgendwo anderes finden konnte. Wir haben uns in einem alten Stall aus dem Viktorianischen Zeitalter niedergelassen, der von den 1950er bis 1970er Jahren bereits als Motorradwerkstatt gedient hatte. Hier im Nordosten von London herrscht noch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Ich war sofort begeistert von der Tradition des Gebäudes sowie der lebendigen Kunstszene und dem kreativen Geist dieser Gegend.

Seit den Anfangstagen von Bolt hat sich vieles verändert und wir sind stark gewachsen, aber die ursprünglichen Grundsätze, die ich zu Beginn verwirklichen wollte, sind immer noch die Antriebskräfte des Projekts. Hier geht es vor allem um Kreativität, Handwerkskunst und Innovationen rund um Motorräder.

Wie haben sich Bolt und seine soziale Seite seit der Gründung entwickelt?

Mittlerweile veranstalten wir Workshops zu Motorradmechanik, produzieren Filme, kuratieren Kunstausstellungen, haben unsere eigene Produktreihe und führen Veranstaltungen durch. Die Motorradwerkstatt sorgt dafür, dass wir immer Öl an den Fingern haben, und wir bieten Kurse an, damit möglichst viele Menschen die Chance bekommen, das Beste aus ihren Bikes herauszuholen. Wir tun alles dafür, uns von anderen Anbietern auf dem Markt zu unterscheiden. Wenn Sie Motorräder lieben, sind Sie hier auf jeden Fall richtig.

Im Kern ist Bolt eine enge Gemeinschaft guter Freunde, die täglich im Shop ihre Zeit zusammen verbringen. Außerdem kommen viele Kunden aus Übersee hierher, die von uns gelesen oder über soziale Medien von uns gehört haben. Das inspiriert uns sehr. Der Besitz eines Motorrads hat eine sehr soziale Eigenschaft, und heute findet man mehr Menschen auf zwei Rädern als je zuvor. 

Welche Pläne hast du für die Zukunft?

Ich freue mich darauf, Bolt weiterhin wachsen zu sehen und dieses Jahr eine Menge toller Events anzubieten. Im Moment sind wir gerade dabei, unserem Kalender neue Veranstaltungen hinzuzufügen. Ansonsten möchte ich einfach nur weitere innovative Nischen finden und die Motorradkultur in weiteren Bereiche fortentwickeln.