Inspiration: Interview

Triumph Speed Twin

Speed Twin: Keine Kompromisse

Testfahrer Felipe Lopez sucht nach dem perfekten Motorrad

Der neuen Speed Twin gelingt die Quadratur des Kreises, die Suche nach dem Heiligen Gral der Motorradentwicklung hat ein Ende: die perfekte Mischung aus Charakter, Leistung und Handling.

Nach Meinung des Testfahrers und Entwicklers Felipe Lopez kommt der jüngste Neuzugang der Roadster-Familie der Perfektion klassischer Authentizität und herausragender Leistungsfähigkeit näher als jedes andere Modell zuvor. Biker können sich jetzt auf das Beste aller Welten freuen: Die Ästhetik der Modern-Classics-Baureihe, kombiniert mit Fahrkomfort, dynamischem Handling, Praxistauglichkeit und Leistung.

Schwerpunkt: Handling

Das Ergebnis, so Felipe, ist ein neues Motorrad, dessen Fahrverhalten dem eines echten modernen Roadsters gleicht − sicheres Gefühl, leichte Bedienung und gleichzeitig der ausgereifte Charakter eines 1200er Twin-Motors.

„Unser Ziel war es, eine sehr agile und dynamische Roadster auf Basis eines Twin-Motors mit 1200 cm³ Hubraum zu entwickeln. Kurz gesagt: Ein Bike mit optimalem Handling und sicherem Fahrgefühl für den täglichen Einsatz“, erklärt der Fahrgestell-Entwicklungstester, der für die jüngste Generation der leistungsfähigen Street-Triple-Bikes von Triumph verantwortlich zeichnet.

Vollendete Perfektion

„Wir gingen an dieses Projekt heran, wie wir auch alle von Triumph entwickelten Roadster in Angriff nehmen; inspiriert von unseren Erfahrungen mit den Speed und Street Triples, aber mit der fabelhaften Café-Racer-Maschine Thruxton R als Ausgangsbasis.

Kleine Anpassungen führen oft zu wunderbaren Ergebnissen, wenn es darum ging ein hervorragendes Motorrad noch einen kleinen Tick besser zu machen. Für Kunden, die nach dem Look der aktuellen Thruxton suchen, aber keine Café Racer möchten, sorgten zwei Änderungen für einen enormen Effekt.

Agiles Fahrgefühl

Durch den Einsatz von Guss- statt Speichenrädern konnten pro Rad ungefähr 2 kg Gewicht eingespart werden − dies wirkte sich unglaublich positiv auf das Fahrverhalten des Motorrads aus.

Felipe erläutert: „Durch die reduzierte Massenträgheit verringert sich die Kreiselwirkung massiv und das Motorrad fühlt sich viel leichter an. Darüber hinaus realisierten wir einige kleine Konstruktionsänderungen und konnten das Gewicht des gesamten Bikes auf diese Weise um ca. 10 kg verringern.

Positionierung ist alles

Den Fahrer insgesamt weiter vorne zu positionieren, um eine bessere Gewichtsverteilung zu erreichen, war ein echtes Meisterstück − das Bike wurde mit einem kürzeren Tank, um 40 mm nach vorne verlegten Fußrasten, einem Speed-Triple-Lenker und einer kürzen Sitzbank ausgestattet, um die nach vorne verlagerte Sitzposition zu erreichen, durch die sich die Roadster-Modelle von Triumph auszeichnen.

Felipe fügt hinzu: „Diese Gewichtseinsparungen und die neue, nach vorne verlagerte Gewichtsverteilung ermöglichten uns eine Gesamtgeometrie, die mit der aktuellen Speed Triple vergleichbar ist, jedoch über einen noch kürzeren Radstand verfügt.“

„Das Resultat ist ein neues Motorrad, dessen Handling so gut ist wie das der besten Roadster. Es bringt Leistung, wenn man sie braucht − aber die größte Stärke des Bikes ist seine unvergleichliche Agilität.“

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