Inspiration: Interview

Moto2-Fahrer zu Gast am Triumph-Hauptsitz

… und können einen ersten Blick auf das Enddesign des Motorrad-Prototypen werfen

Moto2-Spitzenfahrer tauchen in das Triumph-Universum ein, besichtigen das Werk in Großbritannien und hören zum ersten Mal den Sound des voll aufgedrehten Motors der neuen Maschine auf dem Rollenprüfstand.

Im Vorfeld der Saison 2019, in der alle Moto2-Motorräder von einem 765-cm³-Dreizylindermotor von Triumph angetrieben werden, wurden sechs Fahrer in das Triumph-Werk in Hinckley eingeladen und konnten sich die Maschine auf Hochtouren anhören. FTR hat sich dem Rundgang mit Luca Marini (ITA-SKY Racing Team VR46), Sam Lowes (GBR-Swiss Innovative Investors), Danny Kent (GBR-+ Ego Speed Up Racing Team), Isaac Viñales (SPA-Forward Racing Team), Bo Bendsneyder (NED-Tech 3 Racing Team) und Joe Roberts (USA-NTS RW Racing GP) angeschlossen.

Bei ihrer Ankunft konnten die Fahrer einige der größten Triumph-Rennmotorrad-Klassiker aller Zeiten bewundern – von einem TT-Rennmotorrad von 1909 bis zu modernen 675-cm³-Daytona-Rennsiegern. Diese Motorräder sind jetzt in der „Triumph Racing Champions“-Ausstellung im Factory Visitor Experience zu sehen.

Anschließend haben die Fahrer einen Blick hinter die Kulissen auf ein Moto2-Motorrad geworfen – das sich nun bei Magneti Marelli und ExternPro in der Abschlussphase befindet – und konnten beobachten, wie es auf dem Rollenprüfstand des Triumph-Hauptsitzes auf Herz und Nieren geprüft wurde. Dabei hat der Sound der Auspuffanlage ein Lächeln in die Gesichter aller Fahrer gezaubert. Die Schubphasen-Knaller und -Kracher waren körperlich zu spüren – sogar außerhalb des Rollenprüfstandgebäudes.

Wir haben uns mit den beiden britischen Fahrern getroffen, um sie zu ihren Eindrücken zu dem 2019er-Modell zu befragen.

„Es ist wirklich spannend dabei zu sein“

Sam Lowes

(Swiss Innovative Investors)

„Es sieht gut aus, aber mein Motorrad wird etwas anders aussehen. Ich habe noch nicht auf dem Motorrad gesessen, aber ich habe es für ein paar Runden beobachtet, und es sieht sehr gut aus. Wenn man sich die Unterschiede in der Motorkonstruktion ansieht, dann wird es Veränderungen bei der Leistungsentfaltung geben. Der Fahrstil wird anders ein. Man muss das Motorrad in der Kurve etwas mehr abbremsen und aus der Kurve heraus mehr aufdrehen. Und es wird sehr reaktionsschnell sein.“

„Nächstes Jahr wird großartig werden, und ich bin wirklich stolz darauf, Brite zu sein und ein Motorrad mit einem britischen Motor zu fahren. Wir müssen dafür sorgen, dass der nächste Champion ebenfalls britisch ist.“

„Ich bin so stolz, dass Triumph diesen Auftrag bekommen hat, und es ist wirklich spannend dabei zu sein.“

Danny Kent

(+ Ego Speed Up Racing Team)

„Ich liebe den Sound. Die Funktionsweise des Getriebes, der Motorklang – ich bin beeindruckt. Ich habe mit den Testfahrern gesprochen und es sieht so aus, als ob ein anderer Fahrstil dafür erforderlich ist. Mehr in Richtung MotoGP, da mehr Drehmoment vorhanden ist. Die Fahrer werden sich anpassen und auch den letzten Tropfen Leistung herauspressen müssen.

„Ich finde es großartig, dass ein britischer Motor zum Einsatz kommt. Ich konnte es kaum glauben, als das bekannt gegeben wurde – es war eine großartige Neuigkeit.“

Miles Perkins, Leiter des Brand Managements bei Triumph und Mitglied des Teams, das sich um die Fahrer gekümmert hat, sagte dazu: „Das war ein bedeutsamer Tag für alle bei Triumph – die Präsentation des endgültigen Motordesigns, mit dem die Moto2-Meisterschaft bestritten wird, und der Besuch der Fahrer. Im Gespräch mit Sam Lowes ist deutlich geworden, dass die Fahrer wirklich begeistert sind. Er zumindest wäre sehr gerne der erste Brite, der einen Sieg auf einem Motorrad mit britischem Motor einfährt.“

Alle Motorradfahrer konnten während des Besuchs die Traditionen, die topmodernen Fertigungsanlagen und die Rennsport-Meriten der Marke „Triumph“ bewundern. Jeder von ihnen freut sich darauf, eine der Maschinen mit Triumph-Motor zu fahren, aber bei den britischen Motorradfahrer schwingt definitiv ein Gefühl von Stolz und Aufregung mit. Danny witzelt: „Ich bin Brite und vielleicht gibt mir ein britischer Motor etwas mehr Leistung!“

:

Streetfighter in Serie...

Entdecke unsere Roadster Modelle