Inspiration: Big Trip

JETZT ANSEHEN: Die ultimative Bonneville-Entgiftungstherapie

Flucht aus New York auf dem Motorrad

Das Leben von Filmemacher Ben Machado war bereits voll von Deadlines, Stress und Herausforderungen… und es sollte noch viel komplizierter werden.

„Ich musste weg von meinem Schreibtisch, raus aus der digitalen Blase und nach draußen gehen, bevor ich nicht mehr die Gelegenheit dazu haben würde.“ Sagt er. „Ich brauchte eine geistige Entgiftungstherapie. Also zeichnete ich einige Papierkarten, deinstallierte alle Apps von meinem Handy und fuhr los.“

Da er gerade geheiratet hatte und Nachwuchs ins Haus stand, „schloss sich das Zeitfenster für die Möglichkeit, etwas so großes zu machen.“ Er sprach sich mit seinen Kunden und seiner Frau ab und ging auf das Abenteuer, das er sich immer versprochen hatte.

We’re glad he did… his video is one of the best you’ll see this year and captures a month’s worth of America’s sensational landscapes and people from a Bonneville T100.

WATCH Ben’s vid and then read on to find out about the NYC to California trip’s most terrifying moment, the biggest surprise and why every rider saying ‚I might‘ should say ‚I am‘.

„In diesem Film wird so ziemlich alles gesagt, aber es gibt einige Dinge, die ein Film einfach nicht wiedergeben kann.“ Erklärt Ben. „Wenn man dort steht und diese weiten, offenen Landschaften und riesigen Formationen filmt, kann man diese völlige Stille, die einen geradezu anschreit, nicht wirklich erklären.

„Es war ein perfekter Sturm. Ich saß auf der Bonnie, die ich schon immer haben wollte, seit ich acht Jahre alt war, und alles war perfekt. Mein Vater hatte eine Triumph und ich wollte von klein auf eine haben. Sie kam mit allem, mit dem ich sie konfrontierte, perfekt zurecht – sogar dem ganzen dämlichen Offroad-Kram, den ich gemacht habe.

„Es war eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben je getroffen habe.

Aber nicht ohne ein bisschen Angst…

„Ich und meine Freunde, die ebenfalls Motorrad fahren, haben immer in der Stadt gelebt. Der Gedanke an das Campen in der Wildnis war also ziemlich furchteinflößend. In der ersten Nacht war ich extrem gestresst, aber ich wachte auf, es war nichts Schlimmes passiert und all die Angst war weg.“

… und ein-zwei Überraschungen

„Da ich keine elektronischen Karten hatte, habe ich mich entschieden, mich mit Ortsansässigen zu unterhalten und nach dem Weg zu fragen. Ein Typ um die 70, der einen Campingplatz in Colorado betreibt, erzählte mir von einem Pfad, der zu einer Quarzmine führt. Die Aussicht war unglaublich und ich hätte nie davon erfahren, wenn ich mich auf mein Handy verlassen hätte.

„Wenn man Motorrad fährt, besonders auf einer Triumph, wollen Leute mit einem reden und wissen, was man macht. Nicht wie in der Stadt!“

Die richtige Balance finden

„Für mich war es immer ein Problem, die richtige Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Jeden Tag sitze ich am Schreibtisch und zeichne, editiere oder animiere. Meine Triumph machte mir klar, dass Arbeit für mich nicht mehr das Wichtigste auf der Welt ist. Am wichtigsten sind Menschen und Erfahrungen. Wir haben geheiratet, bevor ich mich auf den Weg machte, und haben inzwischen eine kleine Tochter. Ich wusste also, dass ich schnell handeln musste. Ich lernte, dass wenn man das nächste Mal denkt ‚Vielleicht mache ich es‘, es einfach machen sollte. Man bereut es nie.“

  • Ben ist ein freiberuflicher Regisseur und künstlerischer Leiter, der Videos und Animationen für verschiedene Marken produziert. Sehen Sie sich seinen Werbefilm unter benmachado.com an.