Inspiration: Lifestyle

In Bildern: Mein Spanien

Alvaro Pangea zeigt seine Lieblingsorte in Spanien

FTR-Biografie:, Alvaro Pangea

Nationalität: Spanisch

Motorrad: Bonneville T120

Hobbys: Reisen, Schreiben, Fotografie, Surfen

Ziel: Mit meiner Triumph um die Welt fahren

Triumph-Bonneville-Fahrer Alvaro Pangea beschreibt sich selbst als „Unternehmer, Fotograf, Reisender, Motorradfahrer, Surfer, Abenteurer und Träumer… aber nicht in exakt dieser Reihenfolge“.

Hier zeigt er Lieblingsfotos aus seiner Heimat Spanien.

1. A Curota (Galizien)

Entlang der Straße, die Mirador de A Curota mit den Dünen von Corrubedo verbindet, bildet der überall blühende gelbe Ginster mit dem blauen Himmel und meiner schwarzen Triumph Bonneville einen fantastischen Kontrast.

In den ländlichen Gegenden von Galizien sieht man überall noch die schwarz gekleidete, alte Frau, die ihre einzige Kuh zu frischem Weidegras führt. Sie hat immer einen Regenschirm dabei, denn entweder regnet es schon oder es wird gleich anfangen zu regnen.

Jeder zurückgelegte Kilometer ist eine weitere Kerbe auf dem Tachometer. Meine Lungen sind gefüllt mit reiner Luft, die einem stets noch mehr bewusst macht, welche Wunder man auf seiner Reise bis zum Zielort passiert.

Strand Campelo

Mein Land. Ich bin an so viele Orte gereist, aber dieses Stück Erde wird immer meine Heimat sein. Hier bin ich groß geworden und habe die Gegend auf einem alten 125er-Motorrad erkundet, das immer noch in der Garage meiner Eltern steht.

Es ist unmöglich, die schönen Seiten von Galizien mit nur zwei Fotos einzufangen, aber dieses Bild habe ich ausgewählt, weil es mich an meine Kindheit erinnert − daran, an einem Ort zu fotografieren, der mir die Flügel verliehen hat, Fotograf zu werden.

2. San Juan de Gaztelugatxe (País Vasco)

Dieser Ort ist heute vor allem als Drehort von Game of Thrones bekannt. Das Gebiet gehört zum Baskenland und bietet landschaftlich viele unterschiedliche Facetten, von steilen Klippen, die über dem Wasser in den Himmel ragen, bis zu den hohen Wellen des Meeres.

Für Gastronomie-Liebhaber bieten Bilbao, Getxo und San Sebastian vielseitige kulinarische Köstlichkeiten, sodass mancher sich wünschen mag, die Reise würde nie zu Ende gehen. Seit ich Ingenieur geworden bin, verkörpert Bilbao für mich das perfekte Reiseziel für Liebhaber moderner Architektur, denn die Stadt bietet eine faszinierende Mischung aus traditioneller baskischer Kultur und modernen Zukunftsvisionen.

3. Sonnenuntergang mit der Bonnie (Asturien)

Seit langer Zeit verbringe ich jährlich einige Tage an der Küste von Asturien. Für mich ist die Zeit hier die perfekte Mischung aus Surfen, Abenteuern, Freundschaften und Motorrädern. Vier Tage lang vereinen sich all diese Komponenten bei einem Motorrad-Festival. Benzin und Nitro!

Es ist kein Geheimnis: die Motorrad-Community hat einige der besten Menschen der Welt zu bieten. Ich habe schon so viele freigiebige, fürsorgliche, interessante und energiegeladene Biker getroffen, dass es mich einfach umhaut. Das Beste am Festival: Man erhält die Gelegenheit, Leute kennenzulernen, die ganz anders sind als man selbst, aber man teilt gleichzeitig ein gemeinsames Hobby.

4. Düne von Bolonia (Andalusien)

Eine der unberührtesten Gegenden an der Küste von Cádiz, ein einzigartiger, natürlicher Lebensraum inmitten einer beeindruckenden Landschaft. Hinter Tarifa liegt der Naturpark Los Alcornocales, auf der gegenüberliegenden Meerseite erhebt sich Marokko mit seiner bergigen Landschaft am Horizont.

All dies verbindet sich zu einem wunderschönen Gesamtkunstwerk. Meer, Strand, Berge − zusammengefasst in einer einzigen, wunderschönen Landschaft. Der schlimmste Moment meiner Reise war, als ich nicht mit der Fähre nach Marokko fahren konnte, weil ich meine Green Card nicht dabei hatte. Ich kann es gar nicht erwarten, mit der Scrambler 1200 nach Afrika zu fahren!