Inspiration: Big Trip

Die unmögliche Herausforderung, die auch Sie ausprobieren können

5.000 Kilometer, 2 Wochen, 0 Führerschein

„Gewöhnliche Menschen können außergewöhnliche Dinge erreichen.“

Das ist das Leitbild auf der Homepage von Motorrad-Neulingen James Whittle und Tom Caulfield. Diese gaben sich nur vier Wochen Zeit, um ihre Führerscheinprüfungen ohne Vorkenntnisse zu bestehen und von Großbritannien in die Sahara zu fahren. Den englischen Freunden ist es nicht fremd, Hindernisse zu überwinden. Vor zwei Jahren verließen sie mit einem Ruderboot die Kanarischen Inseln vor Spanien. Etwas über 50 Tagen, 5.000 km und einem mittelatlantischen Hurrikan später erreichten sie Barbados… und der Tempest Two war geboren.

„Ein bisschen verrückt“

Von neuer Abenteuerlust und einer anderen Lebensperspektive beflügelt, startete ihre nächste ‚Mission Impossible‘ Anfang dieses Jahres. Es ging dabei darum, mit einer Tiger 800 XRT und XCx durch Spanien zu fahren, mit dem Endziel ein Festival in der marokkanischen Sahara zu erreichen.

A pair of Triumph Tigers with a map showing the route from the UK to the Sahara

Es gab jedoch einen kleinen Haken. Keiner von beiden hatte je auf einem Motorrad gesessen. Und das Festival war in vier Wochen.

Abenteuer als Anfänger mit unvernünftig engen Fristen ist ein immer wiederkehrendes Thema für das Paar, dessen neueste Motorrad-Mission es war, „5.000 km in etwas mehr als zwei Wochen mit einer völlig neuen Fortbewegungsart zu bewältigen, zu Orten, an denen wir noch nie waren, auf voll beladenen Motorräder, die hatten wir noch nie gefahren hatten. Zunächst mussten wir innerhalb von neun Tagen unseren Motorradführerschein machen.“

Es mag ein bisschen verrückt erscheinen, aber das Konzept funktionierte, als wir den Atlantik überquerten und wieder, als wir letztes Jahr mit dem Kajak durch den schwedischen Archipel zum Gipfel des Mont Blanc fuhren”, sagt James.

„Wir haben herausgefunden, dass wir Dinge erreichen können, die viele für unmöglich halten, indem wir uns einer Herausforderung stellen und uns gegenseitig unterstützen.”

„Eine steile Lernkurve ist einprägsam“.

Tom: „Wir haben unseren Fahrlehrer schockiert, aber er hat die Herausforderung angenommen und wir haben einen direkten Zugangskurs gemacht, gefolgt von dem Zwei-Modul-Test. Der Druck war groß, denn wir wussten, dass wir die Tour nicht machen konnten, wenn wir nicht bestehen.

„Diese Art von Druck macht uns leistungsfähig, weil Dinge in der Regel so lange dauern, wie ihnen dafür Zeit gegeben wird. Also waren neun Tage unser Ziel. Die Eile machte Druck und bedeutete, dass wir lieferten. „Eine steile Lernkurve ist einprägsam“.

James Whittle and Tom Caulfield astride their Triumph Tigers
James und Tom bereiten sich auf den Sand vor

„Triumph liebt Herausforderungen“

James: „Triumph liebt Herausforderungen und unterstützte uns mit der Leihgabe einer straßentauglichen XRT und der XCx, mit verbesserter Aufhängung und Chassis für sanftere Fahrt im Gelände. Die Tiger waren die perfekte Wahl für uns, obwohl sie uns beiden völligen Neulingen groß, schwer und einschüchternd vorkamen.

Wir waren von der unglaublich einfachen Handhabung und dem hervorragenden Ansprechverhalten, selbst in voll beladen Zustand, überwältigt.

Mit einer Morgenfähre gelangten die Freunde nach Bilbao, im Herzen des nordspanischen Baskenlandes, wo sie herausfinden würden, ob die Mission, von der sie träumten, nur ein Wunschtraum war.

„Ein Schock für zwei Neulinge”

Tom: „Bilbao war verrückt und voller Motorroller; ein kleiner Schock für zwei Neulinge. Beim Mittagessen planten wir die nächsten Etappen der Tour. Sehen Sie, wir hatten vorher nicht einmal dafür Zeit gehabt. Wir machten uns dann auf den Weg nach Logroño in das Herz der Weinregion Rioja. Die Straße hinauf und über die kantabrischen Berge war atemberaubend.

„Bei dieser Tour ging es immer um die Menschen, die wir unterwegs trafen. Besitzer von Tapas-Bars und Weingütern empfingen uns freundlich, und wir lernten alles über Weinausbau in Fässern und Flaschenabfüllung. Dann machten wir uns über Soria auf den Weg nach Nuévalos im Süden, was wie eine Szene aus Game of Thrones aussah.”

„Die Straße, die wir nahmen, die SO-150, war zweifellos eine der Besten, die uns unterkam. Wir kurvten zwei Stunden lang durch atemberaubende Landschaften, hoch aufragende Felsenschluchten und verfallene Dörfer. Wir machten unsere erste echte Erfahrung mit Fahren bei starkem Wind. Das hat unser Selbstbewusstsein leicht erschüttert, aber es hat uns angespornt. Es schien, als hörten wir häufig den Ratschlag, „wenn Ihr nicht unbedingt bei starkem Wind fahren müsst, dann tut es nicht”.

„Paella… mit Schnecken!”

James: „Wir fuhren früh los und stoppten in Valencia, um dort die berühmte klassische Paella zu essen. Das Gericht mit Kaninchen, Hühnchen und Schnecken enttäuschte uns nicht. Vollgestopft fuhren wir weiter Richtung Alicante und Hondon de las Nieves, gerade rechtzeitig, um einen atemberaubenden Sonnenuntergang auf einer leeren Straße zwischen den Weinbergen zu erleben.“

„Wir nahmen uns Zeit für die Batería de Castillitos, eine alte Burgruine auf einer Halbinsel zwischen Alicante und Almeria. Die Straßen, die zur Burg führten, waren atemberaubend, mit schmalen, gewundenen Bergpässen und spektakulären Aussichten über die Bucht. Verpassen Sie das nicht, wenn Sie mit Motorrädern in dieser Gegend unterwegs sind. Von hier aus ging es weiter in den Süden nach Almeria, wo wir die Morgenfähre nach Melilla in Marokko erwischten. Nicht die traditionelle Route nach Afrika, sondern alles in allem eine weniger westliche und aufregende Erfahrung.

„Jeder, an dem wir vorbeifuhren winkte und lächelte.”

Tom: Kaum waren wir vom Boot runter, bedrängten uns fünf Leute gleichzeitig, die entweder etwas verkauften oder anboten, uns schneller über die Grenze zu bringen. Es herrschte Chaos. Wir waren die einzigen Westler an der Grenze, mit zwei schönen Motorrädern, die ständig wurden. Zwei Stunden später waren wir durch und fuhren die sieben Stunden nach Norden in die Stadt Midelt.

„Die Straßen in Marokko waren unglaublich, entweder Sandbahnen oder tadelloser Asphalt. Wir fuhren 550 km ausschließlich an Ziegen und ihren Besitzern vorbei. Ausnahmslos jeder, an dem wir vorbeikamen, winkte und lächelte.“

Wir fuhren 550 km ausschließlich an Ziegen und ihren Besitzern vorbei.

In Afrika

James: „Als wir von Midelt nach Erfoud fuhren, stieg die Temperatur auf über 30 Grad und wir stellten fest, dass man schnell die Hydratation vergisst, wenn man vom Wind gekühlt wird. Wir lernten es auf die harte Tour – starke Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten zwangen uns zu einer 30-minütigen Wasserpause.

„Inzwischen sind wir mit den Motorrädern eins, verstehen ihre Fähigkeiten und schätzen die Wendigkeit von etwas so Schwerem. Kehrtwendungen waren das Thema des Tages, als wir uns immer wieder verfuhren und von einem Feldweg auf den Nächsten kamen. Die Motorräder kamen problemlos damit klar.

Von Erfoud in die Sahara

Tom: „Als wir uns der Wüste näherten, veränderten sich die Straßenoberflächen mit der Landschaft. Das Grün blieb hinter uns zurück und in der Ferne erblickten wir die Sanddünen. Innerhalb von vier Stunden waren wir am Rande der Sahara.

„Die Motorräder hatten uns mehr als 4.000 km weit gebracht, ohne auch nur die geringsten Anzeichen von Schwächen, und es war an der Zeit, sie für die letzten Kilometer zurückzulassen, da wir nur Straßenbereifung hatten, die in den Dünen nutzlos gewesen wäre.

„Vom Rücken zweier Tiger über den Rücken zweier Kamele, wir hatten es in die Sahara geschafft, obwohl wir erst zwei Wochen vor der Abfahrt unsere Führerscheine gemacht hatten – eine Leistung, auf die wir beide sehr stolz sind.

„Nach drei Tagen in der Wüste beluden wir die Tiger, und trotz unserer Befürchtungen, dass sich die Rückfahrt in die Länge ziehen würde, genossen wir weiterhin jede Minute. Die Kilometerleistung erhöhte sich tatsächlich, aber die Menschen, denen wir auf der Rückfahrt begegneten, waren genau so authentisch, die Motorräder zuverlässig wie eh und je und das Wetter anhaltend gut.”

6 Dinge, die wir gelernt haben

  1. Menschen zählen, nicht Meilen Wir dachten, Erfolg würde an der Distanz gemessen, aber die tatsächlichen Belohnungen waren die Menschen, denen wir begegneten, die atemberaubenden Landschaften und die Motorräder, die wir gefahren hatten.
  1. Sprache ist kein Hindernis Wir aßen mit Winzern Tapas, tranken mit Marrokanern Kaffee und unsere gemeinsame Sprache war Lächeln und Gelächter. Wir erlebten Nordafrika auf eine einzigartige Art und Weise, unberührt vom Tourismus und westlicher Kultur und waren mit Freundlichkeit und Großzügigkeit überschüttet worden.
  1. Magische Momente Eine Mittagspause in einem winzigen, abgelegenen marokkanischen Café wurde unangenehm, als wir merkten, dass man dort keine Kreditkarten akzeptierte. Wir hatten kein Bargeld und wollten schon wieder gehen, als uns der Besitzer aufhielt, der darauf bestand, uns kostenlos zu verköstigen. Eine unglaubliche Erfahrung mit einem Fremden, den wir sonst nie kennengelernt hätten.
  1. Tiger übernehmen die Führung Die Motorräder wurden auf dieser Reise zur Selbstverständlichkeit, auf den gepflasterten Straßen von Sevilla genauso bequem, wie auf den Sandbahnen von Merzougha. Die Motorräder waren eine Freude und kamen mit allem klar, was wir ihnen zumuteten.
  1. Erfahrung ist keine Voraussetzung Man muss kein erfahrener Motorradfahrer sein, um eine Tour, wie unsere zu machen. Wir sind zwei junge Leute ohne Erfahrung oder Referenzen, und wir sind gerade von einer der tollsten zwei Wochen unseres Lebens zurückgekehrt.
  1. Lassen Sie sich nicht einschüchtern Viele Menschen lassen sich durch Gedanken an lange Fahrten, unbekannte Straßen und Grenzüberschreitungen zurückhalten (http://www.panomoto.com/motorbike-paperwork.html) Vergessen Sie Vorurteile – denken Sie nicht darüber nach, was Sie können, denn das wird Sie nur zweifeln lassen. Planen Sie Ihre Traumfahrt, denn es ist nur ein Traum, bis Sie ihn in die Tat umsetzen.

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Besuchen Sie die Tempest Two Homepage http://www.thetempesttwo.com