Inspiration: Interview

DGR: Die Top-Sponsoren erhalten ihre Triumph

Die Sieger mit ihren Preisen

Um die Spendenbereitschaft beim DGR anzukurbeln, erhielten die erfolgreichsten Sponsoren großartige Preise. Triumph schenkt den international erfolgreichsten Top-Sponsoren und dem Sieger der „Ton-Up Final Sprint“-Woche Motorräder von Triumph. Hier erfahren Sie, wie die Gewinner ihr Ziele erreichten und was sie zu ihren Preisen sagen.

Michael Mancinelli – 1. Platz

Michael, der Gewinner des 1. Platzes, denkt zurück an den DGR 2018 und erinnert sich daran, wie es ihm gelang, als Spendensammler ganz neue internationale Maßstäbe zu setzen.

„Es war ein großartiges Erlebnis. Aus Fundraising-Sicht bin ich extrem stolz darauf, dass es mir gelungen ist, so viele Menschen zusammenzubringen, um die Themen psychische Gesundheit von Männern und Prostatakrebs zu unterstützen − und das als weltweit erfolgreichster Spendensammler! In puncto Fahrerlebnis war die von Jess Campagna von Steeltown Garage Co. in Hamilton im kanadischen Ontario organisierte Biker-Fahrt ein Riesenerfolg. Männer und Frauen schlüpften trotz der verhältnismäßig kalten Temperaturen in ihre elegantesten Outfits.“

„Vor zwei Jahren, 2017, nahm ich zum ersten Mal am DGR teil. Eine gute Sache, fand ich, für die man sich engagieren sollte. Ich erhielt die Gelegenheit, die Fahrt gemeinsam mit meinem Vater, Joseph Mancinelli, zu bestreiten – damals war er unter den Top-Spendensammlern. Wir sprachen darüber, wie wichtig die die Themen des DGR sind und wem die eingenommenen Spenden zugute kämen.“

„Motorräder symbolisieren für mich Freiheit. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, sich auf sein Bike zu schwingen, den Anlasser zu betätigen, den Motor röhren zu hören und die Vibrationen zu spüren. Einfach unvergleichlich.“

Michael entschied sich als Preis für seinen ersten Platz als erfolgreichster Spendensammler für eine Thruxton R 1200: „Ich brauche nur ein Wort, um die Maschine zu beschreiben: WOW! Was für ein Motorrad. Die Details, der elegante Look, und die kraftvolle Leistung ergeben zusammen ein absolutes Meisterstück. Im Frühling und Sommer werde ich mit dieser Maschine angeben!“

„Es gibt auch schon Pläne für nächstes Jahr. Alle Mitstreiter wollen auch nächstes Jahr wieder Geld sammeln und um Aufmerksamkeit für den guten Zweck werben. Und ich werde versuchen, auch beim DGR 2019 einer der drei erfolgreichsten Spendensammler zu sein.“

Vincent Nicolai − 2. Platz

Vincent sammelt bereits eine ganze Weile Spendengelder für den DGR − und das sehr erfolgreich. 2017 erzielte er den dritten Platz, diesmal den zweiten. Er macht viel Umsatz für den guten Zweck.

„Letztes Jahr war bisher mein bestes. Es spendeten 60 Leute mehr als im Jahr davor. Dieses Jahr will ich es auf den ersten Platz schaffen. Jedes Jahr mache ich ein Grillfest, und das funktioniert ziemlich gut. Auch in der Arbeit werde ich fantastisch unterstützt. Außerdem ist es mir gelungen, mehrere andere Leute zum Motorradfahren und Spendensammeln zu bringen. Ich hoffe, dieses Jahr wird sogar noch besser.“

Vincent entschied sich als Preisgeschenk für eine Triumph Bobber Black. Dazu lässt er sich einige Custom-Zubehörteile anfertigen: „Es gibt so viel Potenzial für die individuelle Gestaltung, das gefällt mir. Ich liebe das Serienmodell, aber ich optimiere meine Bikes auch gerne. Ich werde das Motorrad mit einem hohen Lenker und einer Custom-Sitzbank von Corbin ausstatten, außerdem die Airbox und den Auspuff austauschen. Da ich zur nächsten Tankstelle 130 km weit fahren muss, wird außerdem der großvolumigere Kraftstofftank der Speedmaster installiert. Ich freue mich schon so darauf.“

„Auch 2019 wäre ich gerne wieder unter den drei Spitzen-Spendensammlern, aber die Konkurrenz ist so groß, dass es wirklich Glückssache ist.“

Rob Fowler − 3. Platz

„Als ich anfing, mich für den DGR 2018 zu engagieren, hatte ich nur noch zwei Monate Zeit. Ich besuchte die Bike Shed, als ich die Werbung und sah − und da dachte ich mir, ich könnte vielleicht wirklich einen Unterschied bewirken“, erzählt Rob. „Ein Freund von mir leidet an Depressionen, weil sein Bruder sich das Leben genommen hat. Das Thema liegt sehr vielen von uns am Herzen.“

Rob ist Schauspieler am Londoner West End und spielte die Hauptrolle im Musical „Bat Out of Hell“. „Ich sprach mit meinen Produzenten darüber, ob man nicht am Ende jeder Vorstellung auf die Aktion hinweisen könnte. Ich dachte mir, wir haben hier ein aufmerksames Publikum und könnten dies vielleicht dazu nutzen, einen großen Unterschied zu bewirken. Ich erhielt unglaublich viel Unterstützung von meinen Produzenten, die mir dabei halfen, Spendengelder für diesen guten Zweck zu sammeln.“

Neben der Beziehung zu seinem Publikum nutzte Rob seine Social-Media-Kontakte, um auf die Aktion aufmerksam zu machen, außerdem versteigerte er Requisiten der Show, um zusätzliche Spenden zu generieren.

„Ich begeistere mich immer völlig für eine Sache!“ Rob lacht. „Aber ich wollte wirklich alles in meiner Macht stehende tun, um Spenden zusammenzutragen.“ Als der Tag des Gentleman‘s Ride gekommen war, hatte Rob knapp 12.000 € gesammelt. Nach Abschluss der Spendenaktion hatte er fast 23.000 € zusammengetragen.

„Natürlich wurde mir langsam klar, dass ich auf der Rangliste nach oben kletterte, aber letztlich geht es darum, Menschlichkeit zu zeigen und ein Gentleman zu sein. Ich dachte mir, Stichzeitpunkt ist ja der Abend des Rennens, also reichte ich mein Geld nicht sofort ein. Ich rief Vincent an, der mir leicht voraus war, und erklärte ihm meinen Plan, um sicherzustellen, dass er die Position bekommen würde, für die er so hart gearbeitet hat.“

„Es geht um den guten Zweck. Das Motorrad zu gewinnen war eine tolle Überraschung. Nie zuvor hatte ich ein ganz neues Bike besessen, und ich war schon immer ein großer Fan von Triumph. Ich entschied mich für eine weiße Thruxton R. Das ist ein wunderschönes Motorrad mit einem unglaublichen Sound.“

Mark Brown − Final-Sprint-Sieger

Im Laufe der letzten Woche der Spendenaktion 2018 wurde ein zusätzlicher Überraschungspreis an denjenigen Fahrer ausgehändigt, der innerhalb dieses Zeitraums die meisten Spenden sammeln konnte − diese Woche heißt „Final Sprint“.

„Ich liebe Motorräder, schon immer, und viele Männer in meinem Umfeld leiden an psychischen Erkrankungen. Freunde und Familienmitglieder sind davon betroffen. Männer sprechen nicht gerne über ihre psychische Gesundheit und über Depressionen − man kennt das ja. Aktionen wie der DGR erleichtern es, offen über psychische Probleme zu sprechen, und sie sorgen für mehr Akzeptanz“, schildert Mark.

„Streve Brohom vom DGR rief mich an und sagte: Du hast das Motorrad gewonnen! Ich dachte erst, einer meiner Kumpel nimmt mich auf den Arm. Ich stand ein bisschen unter Schock, denn ich hatte nie zuvor etwas ähnliches gewonnen. In der letzten Woche war es mir gelungen, viele Leute zu Spenden zu überreden, also war mir bewusst, dass ich eine Chance hatte − aber ich hätte nie gedacht, dass ich tatsächlich gewinnen würde.“

Mark gewann eine mattschwarze Thruxton R mit „Ton Up“-Aufkleber: „Sie ist mit zahlreichen Zubehörteilen aus dem Triumph-Katalog ausgestattet und besitzt eine Custom-Auspuffanlage. Die Maschine hat einfach alles − Premium-Aufhängung etc. Ich schaute mir im Katalog ein paar Teile an, um das Motorrad zu modifizieren, aber das Bike ist bereits perfekt ausgestattet.“

„Dieses Jahr stehe ich ein bisschen unter dem Druck, wirklich Großes zu leisten. Ich würde wirklich gerne in Melbourne gewinnen. Letztes Jahr musste ich mich ganz knapp geschlagen geben, mein persönlicher Stolz steht also auf dem Spiel. Zwischen den Fahrern herrscht ein sehr freundlicher Konkurrenzkampf − nie zuvor hat Verlieren mehr Spaß gemacht! Aber mit einigen neuen Ideen für 2019 gelingt es mir hoffentlich, das Siegertreppchen zu erklimmen.“

Der DGR 2019 steht vor der Tür − hier können Sie sich informieren und erfahren alles Wichtige zur Teilnahme. Unten finden Sie interessante Storys zu den vergangenen Veranstaltungen.