Inspiration: Big Trip

Der Einstieg ins Abenteuer

Die Triumph Tiger − eine Offenbarung für Jenna West

Nach nur wenigen Monaten auf dem Sozius entschied Jenna, dass es an der Zeit sei, den Lenker selbst in die Hand zu nehmen. Zunächst legte sie große Asphaltstrecken mit dem Straßenbike zurück, bevor sie die Triumph Tiger 800 für sich entdeckte.

„Ich gewöhnte mich sehr schnell ans Motorradfahren“, erzählt Jenna. „In den ersten fünf Monaten fuhr ich 12.000 km, tauschte dann mein erstes Motorrad gegen eine Sport-Touringmaschine und legte mit dieser in den folgenden Jahren 40.000 Kilometer zurück.

Immer öfter stieß ich bei Instagram auf Adventure-Biker − die sahen aus, als hätten sie eine Menge Spaß! Schotterstraßen, Feldwege und Wasserdurchfahrten. Das wollte ich auch ausprobieren.“

„Ein paar Besitzer der Instagram-Accounts, denen ich folgte, besaßen eine Tiger. Ich liebte die Optik dieser Maschine − wahrscheinlich war ab diesem Moment klar, dass ich mir eine Triumph holen würde. Zuerst probierte ich es mit anderen Marken, aber der Funke sprang einfach nicht über. Als ich zum ersten Mal auf der Tiger saß, verliebte ich mich sofort. Und nach nur 3 km wusste ich: Das ist mein Motorrad.“

Auf die Tiger kann ich mich verlassen

Jenna blieb zuerst auf Asphaltstraßen, probte dann erste Fahrten auf Schotter und eroberte im Laufe der Zeit zunehmend schroffer werdende Strecken. „Letztes Jahr um diese Zeit suchte ich eine neue Herausforderung und fuhr nach Montana, um den Lolo-Pass zu überqueren (siehe unten). Dort draußen gibt es viele Routen, die durchs Gelände führen, und ich erlebte die Zeit meines Lebens. Ich brauchte ungefähr ein Jahr Übung im Offroad-Gelände, um mich sicher zu fühlen. Jetzt würde ich alles mit der Tiger machen. Zu Anfang hatte ich Angst davor, das Bike zu beschädigen, aber mittlerweile hat es schon einige Stürze im Gelände überlebt − auf die Tiger kann ich mich verlassen!“

Mit Vertrauen in das eigene Können und die Leistungsfähigkeit ihrer Maschine wagt Jenna sich mittlerweile in zunehmend anspruchsvolleres Gelände mit schwierigen Hindernissen. „Am liebsten durchquere ich Wasserläufe. Ich bin mehrmals von einem Ende des Landes zum anderen gefahren, außerdem nach Kanada und zurück. Mein Motorrad ist viel im Einsatz!“

Schon kurze Zeit, nachdem sie das Bike gekauft hatte, legte Jenna große Strecken zurück − nach 20 Tagen zeigte der Kilometerzähler 12.000 km an. „Diese Ausflüge führten mich durch 15 Staaten“, erzählt Jenna. „Ich besuchte mehrere Nationalparks und fuhr entlang der Westküste nach oben. Ein wunderschöner Trip, und das Bike war einfach fantastisch.“

Wenn man auf einer wunderschönen Straße unterwegs ist, die zunehmend schroffer wird − dann kann man einfach weiterfahren! Man sieht Dinge, die man andernfalls niemals gesehen hätte.

Obwohl Jenna sich das meiste selbst beigebracht hat, würde sie sich über die Möglichkeit freuen, im Triumph Adventure Experience Centre in England ihre Geländekompetenz zu verbessern. „Das würde ich wahnsinnig gerne machen, und hoffentlich wird dieser Traum eines Tages Wirklichkeit. Im Mai nehme ich an einem Kurs hier in den USA teil.“

Mit der Tiger und einem ganzen Land, das ihr zu Füßen liegt, plant Jenna ein neues Ziel für 2019. „Mein Ziel in diesem Jahr ist die Strecke Alpine Loop. Dort werde ich mein Können richtig auf die Probe stellen, mit dem Wissen, dass mein Bike jedes Terrain bewältigen kann.“

Einfach weiterfahren

Auf die Frage, warum sie Motorrad fährt, zählt Jenna einige Vorzüge des Adventure-Bikings auf: „Es gibt einfach kein Gefühl, das sich mit dem Motorradfahren vergleichen lässt. Man spürt pure Freiheit. Insbesondere auf einem Adventure-Bike. Wenn man auf einer wunderschönen Straße unterwegs ist, die zunehmend schroffer wird − dann kann man einfach weiterfahren! Man sieht Dinge, die man andernfalls niemals gesehen hätte.

Das ist das schönste Gefühl der Welt.“

3 Adventure-Tipps von Jenna

Für das Gepäck gilt: Nur das Nötigste mitnehmen. Wichtig ist Bordwerkzeug, falls unterwegs ein Problem auftaucht. Ich nehme auch oft eine Handluftpumpe mit, falls ich einen Platten haben sollte. Und wer ins Gelände möchte, sollte vielleicht den Druck in den Reifen reduzieren und sie für die Straße wieder aufpumpen. Handluftpumpen nehmen kaum Platz ein.

Durch zwei teilen − egal, wie viele Kleidungsstücke man glaubt, mitnehmen zu müssen, die Hälfte davon reicht. Auf meinem ersten Trip hatte ich das Motorrad komplett vollgepackt. In Städten oder bei Übernachtungen im Hotel gibt es immer irgendwo eine Wäscherei.

Soziale Medien nutzen. Die Sozialen Medien bieten eine tolle Plattform, um Adventure-Biker zusammenzubringen. Instagram-Accounts von Adventure-Bikern haben zahlreiche Follower. Ich bin Mitglied einiger Frauen- und Motorradgruppen, und wir bemühen uns immer darum, ein sicherer Ort für Adventure-Motorradfahrerinnen zu sein. Darüber hinaus tauschen wir über die Sozialen Medien Motorrad-Tipps aus. Bei Rallyes und Treffen kann man sich zudem wertvolle Ratschläge von erfahrenen Bikern holen.

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