Inspiration: Profiles

Der Moment in dem der Rockstar Triumph verfiel

Mark Richardsons ‚lebe jetzt’ Schwur

FTR-Biografie:, Mark Richardson

Bands: Little Angels, Skunk Anansie, Feeder

Lieblings Punk Bike: Triumph Bobber, „minimalistisch und brutal”

Lieblings Rock Bike: Thruxton R, „sie ist aggressiv, kantig und schaltfreudig”

Lieblings Alleskönner: Tiger XCA, „Ein Sportmotorrad, das als Abenteuermotorrad getarnt ist”

Mark Richardson erinnert sich ganz genau an den Moment, in dem seine Verliebtheit in Motorräder begann – nämlich damals, als er kopfüber in einem Graben unter einer ramponierten alten Triumph Bonneville lag.

Sekunden vorher war der Sechsjährige, der später eines von vier Mietgliedern der Rockband Skunk Anansie ausmachen würde, auf einem Feld auf das Motorrad seines Kumpels gesprungen, hatte Gas gegeben und war losgefahren.

„Ich hatte keine Ahnung, was ich da eigentlich tat und das Ding wurde immer schneller, bis ich schließlich in einem Graben landete. Ich lag nur da und lachte mich kaputt. Aber der Grundstein war gelegt,“ sagte er.

Sportmotorräder und Motocross

Angespornt von seinem Schwager und dieser ersten Erfahrung, versuchte er sich anfangs mit Sportmotorrädern, bevor er dem Adrenalinrausch des Motocross verfiel. Als die Band professionell wurde und anfing auf Tourneen zu gehen, wurden seine Schlagzeuger Hände und Arme eine wertvollere Ware, und das Fahren musste zurückstehen. Aber Triumph war im Hintergrund schon immer präsent in seinem Leben.

„Wir waren die ganze Zeit auf Tournee. Wenn wir nicht auf Tournee waren, waren wir im Studio oder machten Werbung. Ich wusste nicht einmal, wo ich die halbe Zeit sein würde. Ein Motorrad war also keine wirkliche Option“, sagt der Triumph-Botschafter.

Mark Richardson Skunk Anansie drummer
Mark auf seiner Bonneville

„Es war jedoch komisch, weil ich in dieser Zeit mit vielen berühmten Musikern zusammen war und sie alle Triumph T-Shirts trugen. Deshalb war die Marke nie weit weg. Es zeugt von der legendären Tradition von Triumph und Vielfalt, dass jeder, von Elvis Presley bis Lemmy von Motörhead, mit diesem britischen Unternehmen in Verbindung gebracht werden wollte.

Mark Richardson's Down and Out cafe racer

„Fürchte dich nicht, zu sterben. Fürchte Dich nicht, zu leben“.

In Anlehnung an die ‚I don‘t want to live forever‘-Zeile aus dem Motörhead Album Ace of Spades, hat Mark ein einfaches Motto, wenn es um seine Liebe zum Motorradfahren geht: „Fürchte dich nicht, zu sterben. Fürchte Dich nicht, zu leben“.

„Das ist es kurz und bündig für mich. Ich habe viel Zeit damit verbracht, die Welt zu bereisen, aber es ist ein Irrtum, dass man dadurch ihre Schönheit sieht. Ich war in Hotels, an Veranstaltungsorten und in Umkleidekabinen, und an unseren freien Tagen waren wir nicht in der Lage, uns die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Jetzt mache ich die verlorene Zeit wett.“

Von LA nach San Francisco

Mark, der bei der letzten Show im Londoner Tobacco Dock eng mit Dutch and the Bike Shed Team zusammenarbeitete, erkannte genau, was er vermisst hatte, als er mit seiner Frau Erika auf einer Bonneville T120 von Los Angeles nach San Francisco fuhr.

Mark Richardson and his wife on a Triumph
Mark und Erika sammeln Erinnerungen auf der Bonneville T120

„Es war die unglaublichste Tour, die ich je gemacht habe. Wir trödelten ohne Eile, nur mit dem Nötigsten, was wir brauchten, durch Big Sur, wo die Santa Lucia Berge aus dem Pazifik emporragen. Ein Traum wurde wahr. Die Landschaft war atemberaubend schön, aber die Fahrt auf einem so coolen Motorrad zu machen, war sogar noch besser.

Big Sur
Traumroute: Big Sur und die Berge

Mark plant derzeit mit seiner Tiger XCA im August eine Tour entlang der zerklüfteten Westküste Schottlands, hat aber etwas Ehrgeizigeres nicht ausgeschlossen: „Ich möchte gerne die Welt runden, bevor ich sterbe. Es gibt einen Teil in mir, der weiß, dass ich eines Tages einfach auf meine Explorer springen und losfahren werde.“

‚Verschwende keine Zeit mit anderen Motorrädern‘.

Er fügt hinzu: „Ich bin jetzt 46, also führt alles, was ich tue, dazu Erinnerungen zu erzeugen. Ich wünschte, ich wäre in jungen Jahren mehr so gewesen. Aber damals spielte ich in einer Rockband und war ungestüm. Ich denke, das ist die Torheit der Jugend.“

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Mark ist stolzer Besitzer einer Down and Out Cafe Racer Bonneville T120

Mark bezieht sich gelegentlich auf das Fortschreiten der Zeit, nicht nur in Bezug auf das Alter, sondern auch in Bezug auf Weisheit. „Es gibt viele Dinge, die ich heute anders machen würde. Eines davon wäre, nicht herumzuprobieren, und Zeit und Geld für andere Motorräder zu verschwenden. Stattdessen wäre ich direkt zu Triumph gegangen.

„Deren Motorräder haben sich so entwickelt, dass sie neben dem coolen klassischen Image, das sie schon immer hatten, auch technische Qualität und Liebe zum Detail haben. Alles wird aus einem Grund gemacht und der Grund ist das perfekte Fahrerlebnis. Niemand sonst macht das auf der Ebene, auf der Triumph das tut.

Mark Richardson and his wife on their Triumph

2008, nach einer siebenjährigen Pause in den späten 90ern reformierte sich die Band, veröffentlichte ihr achtes Album und ging letztes Jahr auf eine Europatournee. Es ist geplant, später im Jahr wieder ins Studio zu gehen. Dieses Mal besteht Mark darauf, dass sie nicht noch einmal die gleichen Fehler machen: „Wenn wir uns uneinig waren, hatten wir massive Streits. Wir sind jetzt älter und wir reden über die Dinge. lch werde definitiv Zeit haben, mit meiner Tiger auszufahren, weil dieser Ausgleich, wie ich festgestellt habe, sehr wichtig im Leben ist.“

* Haben Sie ihr ausverkauftes Konzert in Manchester und die Show in Guimaraes in Portugal Anfang des Jahres verpasst? Hier finden Sie die Skunk Anansie Tourneetermine und informieren Sie sich über alte, neue und überarbeitete Sounds unter:
www.skunkanansie.com